Berichte
Trainings-Weekend Damenriege auf der Axalp, 21. - 22. April 2012
Am Samschtimorge mache mir üs ufe Wäg,
es si nid Aui glich guet zwäg!
Chopfweh, Hausweh, Fuessweh, Rüggeweh…
Oje, wie wird das Morn usgseh?!
Ir Halle turne glich Aui bis a ihri Gränze,
ke Stund het me dörfe schwänze!
Nach em Zmittag si wieder Aui fit
u d’Therese korrigiert üs uf Schritt und Tritt.
Daderbi het sie verlore ihri Stimm,
für üs isch das aber nid so schlimm…
Zum Znacht gits Spaghetti und Salat,
das hei mir no gli einisch parat.
Ou Wy und Schoggi hets gä gar viu
u när hei mir no gmacht es Spiu.
Im Bettli si mir gsi scho um Mitternacht
u wäger isch niemer meh erwacht.
Tagwach hets gä am Morge früeh -
ds' Einte oder ds’Angere het doch gha si Müeh.
Putzt hei mir gha das Hüttli gli,
zum Entsorge gits mängi Fläsche Wy…
Ir Haue wird wieder krampfet a üser Choreo,
so dass mir scho gli a Wettkampf chönnte go.
Am Mittag si mir is Cafe Walz go ässe,
dass äs am Nami witer geit, hei mir fasch vergässe.
Ds nöie Tenü gseht guet us
u roubt dä Kampfrichter sicher fasch dr Pfus!!!
Mir finge üsi Choreo dr‘ Hammer
trotz em grosse Gjammer.
Wehli hie u Wehli do - vou isch üses Lazarett,
Aui wei nume no hei is Bett!
Amen und bis nöchst Johr!
M + M
Hallenvolleyball-Meisterschaft 2011/2012
Die Volleyballerinnen des TV Hindelbank haben die Hallenvolleyball-Meisterschaften 2011/12 erfolgreich abgeschlossen:
Hindelbank 1 belegt in der 1. Liga den 3. Platz hinter Dürrenroth 1 und Huttwil 1.
Hindelbank 2 belegt in der 2. Liga den 4. Platz
Diese Mannschaft aus dem Juniorinnenteam spielte ihre erste Meisterschaft und hat sich gleich in der ersten Tabellenhälfte platziert. Bravo!
Eine gemischte Mannschaft aus Juniorinnen und Spielerinnen aus der ersten Mannschaft nahmen zum Saisonabschluss am 11.3.12 am Hallenturnier in Huttwil teil und erkämpften sich den 4. Platz.
ALL-STAR-GAME vom 19. Februar 2012
Hallo Zäme
Ich bin Bidu, der Eismeister in der Postfinance Arena. Ich find's schön, dass ihr mich mal besuchen kommt. Es hätte halt einfach nicht heute sein müssen. Heute bin ich ziemlich unter Druck. Auf dem Hauptfeld spielen unsere Junioren des SCB einen Match gegen Lugano. Schon um 10:00 Uhr musste ich das Eisfeld zu ersten Mal putzen. Dann in den Pausen, vor dem nächsten Match der älteren usw. Ihr kennt das ja. Zu allem Überfluss hat sich auf dem Trainingsfeld in unserer Arena auch noch eine Amateur-Truppe angemeldet, auf den Namen "Schöni". Zuerst hab ich mich ja noch gefreut, in der Hoffnung es kommen tatsächlich ein par schöne, aber wenn ich jetzt sehe, was dort vorne die Treppe hinunter stolpert – na dann gute Nacht…..
…so, nun haben sich die "Schönis", die übrigens, das habe ich herausgefunden, alle Mitglieder oder Angehörige des TV Hindelbank sind, eingespielt. Meine Güte, ein paar können schon was. Aber einige hätten wohl besser die Ausstellung "Fischen Jagen Schiessen" in der BEA Expo nebenan besucht. Na ja, ich putz jetzt das Eis mal kurz, danach wollen die ja spielen, 2 Stunden haben sie das Eis reserviert…
…uff zum Glück, habe eben erfahren, dass ich in den zwei Stunden in welchen die spielen das Eis nicht putzen muss zwischendurch. Wenigstens genügsam sind sie….
…schon noch witzig denen zuzuschauen. Die haben Spass, geben Einsatz und nehmen es doch nicht zu ernst. Aber ab und zu kommen da ganz schöne Spielzüge zu Stande. Eine bunte Truppe, geschätzt im Alter zwischen 17 bis 50, von Frau bis Mann, von Kenner bis Könner, ist da wohl alles vertreten….
…ah jetzt verstehe ich, war eben auf dem Hauptfeld, ein Tor war verschoben. Nun sind hier die Teams neu zusammengemischelt, es spielen nun wohl die "alten" gegen die "jungen"…
…"potz wüeschti Wouche"- jetzt hat so ein frecher Kerl beim Goali nachgestochert. Da haben sich zwei Gegner gleich auf ihn gestürzt und den Keeper verteidigt wie es sich gehört…
…die machen mir schon einige tiefe Kratzer ins Eis, spulen schon einige Kilometer ab. Also faul sind die auf jeden Fall nicht….wäre da auch gerne dabei, so ein Eishockey-Plauschmatch ist echt spitze….
…so endlich, die sind am duschen und "plagieren". Jetzt kann ich Ruhe nochmals übers Eis. Es war schon noch witzig mit diesem TVH. Ich hab zwar keine Ahnung wie der Spielstand jeweils war. Aber ich bin ja auch nicht zum zuschauen hier, sondern ich muss das Eisfeld pflegen. Ich hab aber das Gefühl, dass auch die Spieler meist nicht wussten, wie es eigentlich steht. Einige wussten wohl nicht mal, wo sie überhaupt stehen. Ich hab gehört, einige von denen gehen nun noch nach Mattstetten. Essen im Rössli mit Familien und so. Super, und ich bin wieder der, der nun einen "Bärezipfu" reindrücken muss, um dann möglichst rasch wieder eine tolle Unterlage herzustellen. Und dann haben immer noch alle das Gefühl, Eismeister sein der beste Job im Stadion….
Auso, ga mau…Tschou zäme.
Bidu
Volleyballmatch 1. Liga Damen
Die Volleyballgruppe des TV Hindelbank traten zuhause gegen die Volleyballerinnen aus Dürrenroth und Ursenbach an. Ob Ihnen gleich zwei Siege gelingen?
Die Volleyballerinnen des Turnverein Hindelbank spielten am Freitag, 4. November 2011 zu Hause zuerst gegen die Mannschaft aus Dürrenroth 1. Das dieses Spiel nicht einfach werden würde, war allen bewusst. Dürrenroth 1 gilt als Anwärterin auf den Meistertitel.
Der erste Satz verlief nicht nach dem Geschmack der Hindelbankerinnen. Sie kamen nicht richtig ins Spiel und verloren mit 13:25. Im zweiten Satz wollten Sie es besser machen – und so war der Satz ausgeglichener. Die Zuschauer konnten lange und spannende Ballwechsel beobachten. Zum Schluss hatte jedoch wieder Dürrenroth die Nase vorne. Dies auch wegen ihren harten Aufschlägen, mit welchen die Hindelbankerinnen Mühe bekundeten. So Gewann Dürrenroth 1 auch den zweiten Satz mit 19:25
Das zweite Spiel fand gleich im Anschluss daran statt. Es blieb also nicht viel Zeit zur Erholung. Dieses Mal kamen die Gegnerinnen aus Ursenbach. Schon bald stellten die Zuschauer fest, dass dieses Spiel ausgeglichener war als das Erste. Es wurde um jeden Ball gekämpft! In der zweiten Satzhälfte dominierte Hindelbank. Zum Schluss liess die Konzentration jedoch etwas nach und Ursenbach kam nochmals heran. Hindelbank gewann den ersten Satz schlussendlich mit 25:22.
Der zweite Satz zeugte von Siegeswillen. Spannende und knappe Ballwechsel prägten das Spiel beider Mannschaften. Ursenbach behielt die Nerven und entschied den zweiten Satz für sich mit 22:25. Nun musste das Tiebreak entscheiden. Welche Mannschaft hatte noch die grösseren Kraftreserven? Nach einer kurzen Verschnaufpause starte Hindelbank fulminant in den letzten Satz. Es lief alles wie am Schnürchen. Ursenbach hatte nicht den Hauch einer Chance. Hindelbank zog bis auf 8:0 davon. Nach dem Seitenwechsel fing sich Ursenbach wieder und machte nun seinerseits einige Punkte. Doch Hindelbank liess sich den Sieg nicht mehr nehmen und zog weiter davon. Das Tiebreak endete mit zwei Eigenfehlern von Ursenbach. Die Hindelbankerinnen gewannen den letzten Satz mit 15:8 deutlich.
Die Spielerinnen der Volleyballgruppe des TV Hindelbank zeigten sich zufrieden mit der Heimrunde. Sie freuen sich bereits auf die nächsten Meisterschaftsspiele der noch jungen Saison. Die Zuschauer sind durch attraktive Spiele auf Ihre Kosten gekommen – auch wenn sie in der kalten Turnhalle ausharren mussten.
Fraurenriege-Reise vom 10./11. September 2011
Wenn Engel reisen.... Unsere Reiseleiterin Daniele Aeschlimann hat mit dem Wettergott sehr gute Beziehungen! Mit den Beziehungen zu den ÖVs happert es aber ein wenig. Ausdruck von BLS Utzenstorf, 9.9.11, 20.00 Uhr: Ankunft in Bern Gleis 6, Weiterfahrt Gleis 5. ...aktueller Stand: Ankunft Gleis 7, Weiterfahrt??? Die Nachfrage am Schalter, ob der Ausdrucke stimme wird mit Achselzucken und danach mit unmotivierter Auskunft abgetan: Abfahrt nach Thun, Spiez, Oey Gleis 1. D.h. für die Reiseleiterin 14 gut gelaunte Frauen mit falschen Infos wieder zusammen zu trommeln und auf ein bereits massiv überfülltes Gleis 1 zu führen (es wollte einfach alle ins Oberland oder Wallis). Auf der Anzeigetafel stand, Gruppenreservationen siehe Anschrift. Ha ha ha! 1. konnte man bei der Einfahrt nichts lesen und 2. bestand keine Chance den richtigen Wagen zu finden. Zudem hätte man wissen sollen, dass der vordere Teil des Zuges eh nach Brig fuhr und nicht nach Oey. Nach einer Trennung der Gruppe, da an ein gemeinsames Durchkommen unmöglich war, hatten wir ab Thun unsere Sitzplätze mit intensiven und wortreichen Ausführungen erobert. Kurz darauf erfuhren wir per Lautsprecher, dass wir in den Sektor A wechseln müssen, falls wir nach Oey wollen. Der Zugsbegleiter stoppte uns aber auf dem Perron und erklärte, dass wir im richtigen Zugsabschnitt seien. Er müsse auch nach Oey. Also alles zurück... lange Gesichter... Dann endlich: Ankunft in Oey und siehe da, das Postauto wartete auf uns. Jetzt konnte es los gehen!
Mit der neuen 6er-Sesselbahn fuhren wir vom Riedli nach Nüegg. Nach dem kurzen Kaffeehalt sowie Gepäckdepot im Berghaus Nüegg ging es aufwärts - im wahrsten Sinne des Wortes - dem Wiriehorn entgegen. Plötzlich hörten wir ein „ho ho“ sowie Glockengeläut rasch auf uns zukommen. Da hiess es sich sofort in Sicherheit bringen: eine Herde Kühe und Kälber kam in einem „Garacho“ den Hang hinunter. Die Senne hatten Mühe, mit ihnen Stritt zu halten. Die Herde war fast nicht mehr aufzuhalten, denn es ging nach Hause. Nach diesem Erlebnis ging es dann steil Bergauf. Wir kamen mächtig ins schwitzen. Was für ein Wetter – stahlblauer Himmel! Fünf Frauen war dies nicht genug, sie wollten den Gipfel 2304 m ü.M. erklimmen und die andern wanderten weiter ums Wiriehorn. Unterwegs genossen wir zwischen Steinen, Moos und den letzten Alpenblumen ein feines Pic-Nic. Beim Abstieg stiessen die Gipfelstürmerinnen wieder zum Rest und es ging weiter zum schönen Alp-Restaurant Schwarzenberg. Dort gönnten wir uns ein Bier oder sonst eine Erfrischung. Zum Berghotel Nüegg dauerte es dann nur noch 10 Minuten.
Im Hotel bezogen wir die komfortablen 2er-, 3er- und 4er-Bettzimmer. Nach dem wir uns frisch geduscht ein Apéro auf der Terrasse gönnten, musste noch ein Fünffrankenstück gerettet werden. Bravo Daniela, gut gemacht! Wir genossen ein feines Nachtessen und lachten viel beim anschliessenden Kartenspiel und Weintrinken.
Am Sonntagmorgen schlüpften alle zwischen 7.00 und 7.45 Uhr ausgeruht aus den Federn. Das Zmorgenbuffet liessen wir uns schmecken. Nachdem alle ihre sieben Sachen wieder im Rucksack verstaut hatten, ging es um 9 Uhr mit der Sesselbahn ins Tal zurück. Mit dem Postauto fuhren wir Richtung Schwenden. Kaum auf dem neuen Talweg losmarschiert rief die erste bei einem „Waldzirkus mit vielen Schweinen“ schon nach einem Café! Zum Glück gab es Café zum mitnehmen. Weiter marschierten wir dem Fluss entlang. Immer wieder gab es etwas zu sehen. Im Riedli-Restaurant gab es nicht nur ein Apéro sonder sogar eine Portion Frites. Zwischen Riedli und Horboden machten wir am Ufer des Flusses unseren Mittagshalt. Man könnte nicht meinen, dass aus dem lieblichen Flüsschen eine reisende Bestie werden kann. Verpflegt, ausgeruht und zum Teil mit einem Fussbad ging es weiter Talwärts. In Horboden bestand die Möglichkeit das Postauto bis nach Oey zu nehmen. Da uns aber unsere Reiseleitung versprach es seien keine grösseren Höhenkurven mehr zu erwarten, machten sich alle zu Fuss auf die letzte Etappe. Weit gefehlt, nach ein paar Kurven erwartete uns der letzte Anstieg. Aber was solls. Daniela Gerber zeigte uns unterwegs schön bemalte Steine „Katze, Enten, Eule“ - gut getarnt. Wir wollten natürlich zum Abschluss auch noch ein Eiscafé! Was uns natürlich anspornte, rechtzeitig in Oey anzukommen. Und siehe da, es reichte. Die Bedienung hatte zwar nicht so Freude, aber dank der Küche klappte alles prima.
Müde und zufrieden stiegen wir in den Zug. Die Heimreise klappte tip top. Merci Daniele Aeschlimann, Daniela Gerber und Regula Lauper für das schöne Wochenende.
Jugitag Mädchen am 4. September 2011 in Burgdorf
Die Mädchen-Jugendriege des Turnverein Hindelbank hat am Sonntag am Mädchen-Jugendriegentag in Burgdorf teilgenommen. In der Kategorie M13 erreichte Lara Brügger den dritten Rang.
Am Morgen ging die Reise bereits um 6.25 Uhr am Bahnhof in Hindelbank los. Kaum in den Zug gestiegen wurden die Jugileibchen verteilt. In Burgdorf marschierten die Mädchen mit ihren Leiterinnen im Einheitstenue aufs Wettkampfgelände auf der Schützenmatte. Das war also quasi der erste Teil des Aufwärmens. Danach ging es dann so richtig los! Die Mädchen konnten es kaum erwarten, bis sie endlich starten durften. Zuerst wurde der Sprint absolviert. Je nach Kategorie variierte die Distanz zwischen 60 und 80 Meter. Anschliessend war Ballweitwurf an der Reihe und als letztes noch der Weitsprung. Lara Brügger absolvierte als einziges Mädchen der Riege Hochsprung anstelle von Weitsprung. Dies mit grossem Erfolg! Ihre Höhe von 1.35 Meter – ihr persönlicher Rekord - wurde sogar vom Speaker als Topresultat ausgerufen.
Die 21 Mädchen waren mit Feuereifer dabei. Manch eines mochte gar nicht glauben, dass der erste Wettkampfteil so schnell zu Ende ging. Nach der letzten Leichtathletik-Disziplin höre ich ein Mädchen fragen „und wann startet nun der Wettkampf?“.
Nach den Leichtathletik-Disziplinen wurde der Freizeitlauf absolviert. Diesen 1km langen Lauf an der Emme entlang war für die Kinder freiwillig – wer mochte durfte starten. Nach erfolgreichem Beenden des Laufes erhielten die Kinder ein kleines Geschenk. Für manch Eine war das Ansporn genug, die Strapazen auf sich zu nehmen.
Um 11 Uhr startete für die jüngeren Kinder der sogenannte Vierkampf. In den Disziplinen Büchsenwerfen, Zielwurf, Sackhüpfen und Balltransport haben sie sich wacker geschlagen. Das viele Üben hat sich ausbezahlt! Mit stolzer Brust schritten sie zum Völkerball-Feld um ihre älteren Kolleginnen beim Spielen anzufeuern. Die Hindelbanker Mädchen waren erfolgreich – sie konnten die erste Zwischenrunde erreichen. Dort verloren sie allerdings zwei von drei Spielen und verpassten somit den Finaleinzug. Die Enttäuschung währte aber nur kurz – denn noch Stand die Pendelstaffete aus. In der Zwischenzeit hatte es jedoch zu regnen angefangen. Auf dem etwas glitschigen Rasen passierte zu Beginn gleich ein Missgeschick bei der Stabübergabe. Zwar waren Sie in ihrem Vorlauf eine der schnellsten Mannschaften doch reichte es aufgrund der verlorenen Zeit knapp nicht zum Finaleinzug. Die Enttäuschung war gross! Als sie jedoch wieder ins Trockene durften war das schnell vergessen.
Ziemlich nass ging es dann an die Rangverkündigung draussen. Diese war sogar etwas früher als geplant. Lara wurde natürlich kräftig zugejubelt als Sie auf dem Podest stand. 5 Mädchen durften zudem nach der Rangverkündigung ein Diplom entgegen nehmen. Etwas durchnässt und müde aber glücklich trafen die Mädchen dann am Abend wieder am Bahnhof in Hindelbank ein. Und was die vier Leiterinnen sehr gefreut hat – alle 21 Mädchen sind unverletzt und wohlbehalten nach Hause gekommen. Manch eines konnte die Resultate des letzten Jahres verbessern, für manches war es gar der erste Jugitag überhaupt. Sicher ist, alle genossen den Tag in vollen Zügen!
Herbstwanderung Männer-Seniorenriege vom 27./28.8.2011
Samstagmorgen traf sich eine Gruppe von 12 Wanderfreudigen zur Herbstwanderung. Mit dem Zug ging es via Olten nach Balsthal. Von dort mit dem Postauto bis nach Langenbruck, hier war fertig mit faul rumsitzen. Wanderschuhe schnüren und zügig ging es zum obligaten Kaffee. Auf der Passhöhe Hauenstein ging es weg von der Asphaltstrasse auf Naturpfade und es ging von jetzt an bergauf…. bergauf….bergauf. In gemütlichem Tempo meisterten alle den Aufstieg.
Mittagsrast war in der Nähe des Aussichtspunktes „Chellenköpfli“, von wo aus wir den Blick Richtung Mittelland genossen (Trotz einsetzendem Regen, welcher nicht von langer Dauer war aber im dümmsten Zeitpunkt). Die Alpen sahen wir leider wegen den Regenwolken nicht. Nächste Station Restaurant Wasserfallen, man gönnte sich etwas Flüssiges und es fielen Sprüche. Einige begaben sich auf eine Trottinettfahrt ins Tal nach Reigoldswil und mit der Luftseilbahn wieder zum Restaurant.
Nach dem Eintreffen im Berggasthaus Obere Wechten wurde das Zimmer bezogen, anschliessend wurde gejasst und ein Apéro genossen. Etliche gönnten sich nach einem einfachen guten Nachtessen ein Dessert. Die „kleine“ Meringues mit Rahm war so bemessen, dass der Wirt gleich vier Löffel dazu brachte.
Nach einer relativ ruhigen Nacht stand ein ausgiebiges Frühstück bereit. Bereits früh am Morgen konnten wir die Alpen sehen. Der Sonntag war wie angekündigt eine Höhenwanderung bei schönstem Wetter. Bei der Mittagsrast auf der hohen Winde hatten wir keine Aussicht mehr auf die Berge, der Blick geht nach Norden (Basel, Schwarzwald etc.), unten vor uns im Tale die Ortschaften Laufen, Zwingen usw. Dann folgte der von allen bestens gemeisterte, zum Teil etwas steile Abstieg nach Mervelier. Die Zeit war gut bemessen, so dass wir uns hier noch stärken konnten, bevor es mit dem Postauto nach Delémont ging. Der Wirt zeigte uns auf Fotos, wie es am Freitagabend kurz nach dem Hagelschlag ausgesehen hatte (fast wie im Winter).
Im Zug zurück nach Hause wurde das eine oder andere Nickerchen gemacht. Gesund, glücklich und unfallfrei kamen wir in Hindelbank an. Mit dem besten Dank aller Teilnehmer an Organisator Manfred verabschiedeten wir uns. In Vorfreude auf die nächste Wanderung, wohin, wie, warum, wieso nicht, schliesst der Bericht.
Ein Mitwanderer
Jugitag Knaben in Rüegsauschachen am 5. Juni 2011
Am Sonntag, 5. Juni 2011 trafen sich im Rüegsauschachen Jungen jedes Alters zum alljährlichen Jugitag. Das Highlight jedes Jahres! Die Knaben des TV Hindebank mischten erfolgreich mit.
Mit 12 Knaben startete der Turnverein am diesjährigen Jugitag der Knaben im Rüegsauschachen. Bereits am Morgen früh ist Leichtathlektik angesagt. Wer springt am weitesten, wer wirf die Tennisbälle am weitesten, wer läuft die 80m am schnellsten? Diese Fragen beschäftigen die zahlreichen Teilnehmer am Jugitag der Knaben.
Am Nachmittag standen dann Jägerball, Seilziehen und die Stafette auf dem Programm. Sei es Jubelgeschrei beim Jägerball oder Anfeuerungsrufe beim Seilziehen – für Stimmung war gesorgt.
Zum Schluss stieg die Spannung erneut. Wer hat es aufs Podest geschafft? Hindelbank war äusserst erfolgreich. Von den 12 gestarteten Knaben holten sich 10 ein Diplom bei den Leichtathletik Disziplinen. Zwei schafften es sogar aufs Podest. Micha Tönz erreichte in der Kategorie K9 den 2 Platz. In der Kategorie K8 schaffte es Nick Siegenthaler auf den 3. Rang.
Nach einen langen und ereignisreichen Tag ging es nach Hause. Die Leiter, welche die Knaben an den Jugitag begleitet haben, waren froh, dass ihren Schützlingen doch langsam die Energie ausging und die Heimfahrt etwas ruhiger wurde als die Hinfahrt.
Turnfahrt vom 2. Juni 2011 nach Bätterkinden
Frühlingswanderung Frauenriegen I und II vom 21. Mai 2011
Bei herrlichem Wetter trafen sich um 8.15 Uhr 17 wanderfreudige und gutgelaunte Frauen am Bahnhof Hindelbank. Mit dem Zug ging es nach Bern und von da weiter mit dem neuen Tram bis zum Gäbelbach. Dort kehrten wir zuerst traditionsgemäss in der Pizzeria Piazza ein und stärkten uns für die Wanderung. Nachdem sich alle noch erleichtert hatten, starteten wir unsere Wanderung.
Wir verliessen die Gäbelbach-Hochhäuser und gingen zum romantischen „Gäbelbachtäli“, wo wir dem Gäbelbach entlang wanderten. Weiter führte uns der Weg an einer Gärtnerei mit vielen Gewächshäusern vorbei, von wo aus wir eine tolle Sicht auf die Stockhornkette bis zu den Freiburger Alpen hatten. Nach einem Trinkhalt gingen wir in gemächlichem Tempo weiter zur Riedbach-Mühle und von da weiter nach Frauenkappelen. Anschliessend wanderten wir in Richtung Wohlensee. Vor dem Weiler „Wohlei“ machten wir nach einem steilen Abstieg den wohlverdienten Mittagshalt. Die idyllische Feuerstelle befand sich direkt am Ufer des Wohlensees, was einige nach dem Essen zum Füsse baden nutzten. Mit vollen Bäuchen ging es nach dem Essen weiter. Vor dem Riedernhubel meisterten wir einen kurzen, sehr steilen Anstieg und hatten trotzdem noch genug Kraft und Luft zum Plaudern. Die tollen Naturwiesen und die auffallend gepflegten und blumengeschmückten Bauernhäuser, an denen wir vorbeikamen, liessen uns staunen. In Riedern machte sich langsam die Hitze und die Müdigkeit bemerkbar. So waren alle froh zu hören, dass der Weg zum Gäbelbach nur noch ca. 20 Minuten dauerte. Zurück im Gäbelbach genossen wir noch ein feines Dessert und kehrten dann mit Tram und Zug wieder zurück nach Hindelbank.
Es war eine wunderschöne, gemütliche Wanderung und es waren sich alle einig, dass man nicht immer weit fahren muss.
Die Wanderfrauen der Frauenriege I und II
Korbball Heimrunde vom 7. Mai 2011
Am Samstag, 7. Mai 2011 wurde in Hindelbank die zweite Runde der Herren Korbball-Sommermeisterschaft der 1. Liga ausgetragen. Bei warmen Temperaturen massen sich am Nachmittag verschiedene Teams auf den beiden Spielfeldern der Schulanlage. Der Turnverein Hindelbank wollte vor heimischem Publikum brillieren.
Gleich das erste Spiel gelang Hindelbank nach Mass. Sie gewannen mit 5:4 gegen den TV Müntschemier. Hindelbank spielte eine gute erste Halbzeit. Der herausgespielte Vorsprung konnte durch die zweite Hälfte des Spiels verwaltet werden.
Das zweite Spiel startete mit einem Paukenschlag – nur Sekunden nach dem Anpfiff erzielte Hindelbank den ersten Korb. Kurz darauf erhöhten sie auf 2:0. Dann kam aber auch der Gegner Studen 1 nach und nach ins Spiel und vermochte den Rückstand aufzuholen. Die erste Halbzeit endete mit 3:3 unentschieden. In der zweiten Spielhälfte lag Hindelbank immer um einen Korb vorne. Studen 1 drückte auf den Ausgleich – das Spiel wurde härter und hektischer je näher das Ende rückte. Hindelbank blieb ruhig und vermochte den knappen Vorsprung zu halten. Sie gewannen das Spiel mit 6:5.
Nach einer kurzen Verschnaufpause startete das dritte und letzte Spiel der Hindelbanker an dieser Korbballrunde. Der Gegner hiess TV Melchnau. Die Hindelbanker mobilisierten ihre letzten Kräfte und gewannen das Spiel deutlich mit 13:6. Das Heimpublikum freute sich und applaudierte kräftig.
Nun konnten die erfolgreichen Spieler des TV Hindelbank kurz ausruhen und die Gratulationen entgegen nehmen. Aber schon bald darauf galt es aufzuräumen. Sozusagen als Auslaufen wurden die Körbe verräumt, Abfall eingesammelt und ganz zum Schluss wurden die letzten Würste vom Grill gegessen, damit die Festwirtschaft zusammen geräumt werden konnte.
Alles in allem war es eine sehr erfolgreiche Heimrunde für den Turnverein Hindelbank.
Eishockey-Match vom 20. Februar 2011
Sonntag, 20. Februar 2011. Es war wieder soweit – zum zweiten Mal fand in der Bern Arena ein Hockey-Match des TVH statt. Nachdem wir vor einigen Monaten bereits einen lustigen Curling-Plausch-Abend zusammen verbracht hatten, standen einige Vertreter des Vereins schon zum zweiten Mal diesen Winter auf dem Eis. Lukas Schöni hatte den Anlass im 2010 zum ersten Mal organisiert. Dies fand derart grossen Anklang, dass er auch in diesem Jahr die Mühen nicht scheute und den Organisationsaufwand auf sich nahm – an dieser Stelle gleich „Danke Luki“.
Auch dieses Jahr war es kein Problem genügend Interessierte zu finden, es gab gar eine Warteliste. Neben aktiven des TVH waren auch ein paar Ehemalige, Halbaktive, eher ganz Passive und Angehörige mit von der Partie. Die Frauenquote konnte gar verdoppelt werden, dies war bei nur einer Teilnehmerin im letzten Jahr jedoch nicht die grösste Herausforderung, die dieser Nachmittag an die Anwesenden stellen sollte. Schwieriger wurde es schon beim Anziehen der Ausrüstung, später dann beim kontrollierten Bewegungsablauf in derselben auf dem doch eher glatten Eis. Gespielt wurde in allen möglichen Variationen. Diejenigen, welche in der Garderobe ein Milkiway gezogen hatten, spielten gegen jene, welche ein Snickers erwischten. Später dann Ü30 gegen U30, rot gegen blau, die mit x-Beinen gegen die mit Plattfüssen, und so weiter.
Lustig war es allemal und der Schweiss floss auch in Strömen an den Innenseiten der Schoner entlang, bis die Schuhe zum Rand gefüllt und auch die letzten Shirts richtig durchgetränkt waren. Und einige lernten, dass Unterhosen auch so tropfnass werden können. Die Dusche lohnte sich auf jeden Fall allemal. Auch dieses Jahr haben sich einige Zuschauer eingefunden und haben sich wohl manchmal verwundert die Augen gerieben. Sie bekamen auf jeden Fall etwas zu sehen, was aber nicht heisst, dass dies zwingend hoch stehend gewesen sein muss. Hier gehen die Meinungen weit auseinander. Einer der besten auf dem Eis war sicher der Schiedsrichter. So einen hatten wir nämlich dieses Jahr.
Später war für die meisten noch ein gemeinsames frühes Abendessen im Restaurant angesagt. Nach der vielen Arbeit im Slot musste der Energiehaushalt ja schliesslich wieder ins Lot gebracht werden*. Dazu brauchte es nun mal etwas für zwischen die Kiemen. Es reichte beim nach Hause kommen gerade noch, um rechtzeitig das Sportpanorama anzuschalten. Warum dann dort allerdings kein Bericht vom Hockey-Spiel zu sehen war, kann ich bis heute nicht verstehen. Da musste es wohl eine technische Panne bei der Übertragung gegeben haben, anders kann ich mir das nicht erklären. Und für das zahlen wir dann unsere Fernsehgebühren…
* Anm. d. Red.: kleines unauffälliges Wortspiel für Hockeykenner
Eduard Langbart
101. Hauptversammlung vom 21. Januar 2011
Am Freitag, 21. Januar 2011 fand die 101. Hauptversammlung des Turnvereins Hindelbank statt - erstmals unter der Leitung des neuen Vereinspräsidenten Joel Schöni.
Joel Schöni hat das Amt als Vereinspräsident bereits seit einem Jahr inne. Nun durfte er das erste Mal durch die Hauptversammlung führen. Er tat das souverän und mit Auflockerungen zwischendurch, die für zahlreiche Lacher sorgten.
Auch im 101. Vereinsjahr darf sich der TV Hindelbank an seinen zahlreichen Mitgliedern erfreuen. Der neue Stand an stimmberechtigten Mitgliedern (ohne Jugendriegen) beträgt 231. Eine stolze Zahl für ein Dorf mit rund 2'100 Einwohnern. Es konnten wieder mehr jüngere Mitglieder aufgenommen werden. Von einem Generationenproblem kann in diesem Verein keine Rede sein. Es sind alle Alterskategorien vertreten.
Die Jahresrechnung des vergangenen Vereinsjahres wurde vorbehaltlos angenommen. Den Kassier, Hans Salvisverg, freute es. Auch der langjährige Rechnungsrevisor Werner Nadenbousch wurde mit viel Applaus wieder gewählt.
Wie jedes Jahr, hatte Therese Eggimann eine kurze Pausenauflockerung parat. Diesmal war es Gehirn-Jogging! Ein Kreuzworträtsel rund um den Verein. Es wurde eifrig gerätselt bis die ersten die Lösung hatten: Die Pause ist vorbei.
So ging es gleich weiter zum nächsten Traktandum: Die Vorstellung des Jahresprogramm fürs laufende Vereinsjahr. Auf die Vereinsmitglieder warten auch im Jahre 2011 unzählige Aktivitäten wie Spinning, Maibummel, Turnfahrt, die Teilnahme am seeländischen Turnfest, die alljährlichen Jass- und Kegelabende, Lindy Hop usw. Dazu natürlich der reguläre Turnbetrieb in den einzelnen Riegen. Allerdings wurden die Mitglieder auch um Mithilfe bei der Organisation der 1. Augustfeier gebeten. Diese wird 2011 wieder durch den TV Hindelbank durchgeführt. Die Feier wird auf zwei Tage verteilt. Am 30. Juli 2011 wird bereits die Bar eröffnet. Am Sonntag, 31. Juli 2011 findet dann die eigentliche 1. Augustfeier statt.
Diskussionen wurden beim Traktandum „Genehmigung des Budgets, Festlegung der Mitgliederbeiträge“ erwartet. Zwar gab es einige Diskussionen, aber dass die Mitgliederbeiträge erhöht werden müssen, war schnell allen klar. Der Schweizerische Turnverband (STV) hat per 01.01.2011 die Mitgliederbeiträge erhöht. Somit musste auch der TVH seine Beiträge um CHF 10.00 nach oben korrigieren. Wie von einem Teilnehmer der Hauptversammlung ausgerechnet wurde, ist aber das einzelne Training nicht teurer als im Bahnhof Bern zu duschen. Für eine Riege gab es jedoch eine erfreuliche Nachricht. Der Beitrag der Turnerriege kann gesenkt werden. Sie zahlen einen höheren Beitrag als die restlichen Riegen aufgrund des höheren Trainingsaufwandes und der vielen Korbballturniere. Ziel des Vorstandes war es, die Mitgliederbeiträge weiterhin möglichst günstig zu halten. Man bleibt dem Modell treu: Günstige Mitgliederbeiträge, dafür muss ca. 1x pro Jahr an einem Vereinsanlass mitgeholfen werden, der Geld in die Kasse spült. Dies fördert auch den Zusammenhalt im Verein und macht schlussendlich doch immer Spass, ist sich der Kassier Hans Salvisberg sicher.
Auch dieses Jahr konnte ein langjähriges Mitglied geehrt werden. Marianne Furer ist bereits seit 20 Jahren technische Leiterin der Volleyballgruppe.
Am Anschluss an die Hauptversammlung fand das traditionelle Apéro statt. Bei einem Gläschen Wein und einem Stück Speckzüpfe wurden Neuigkeiten getauscht, gelacht und Pläne fürs neue Vereinsjahr geschmiedet.
Volleyball 1. Liga Damen - Match vom 13.12.10
Die Volleyballgruppe des TV Hindelbank traten zuhause gegen die Volleyballerinnen aus Wiedlisbach an. So einfach wie es im ersten Satz aussah, wurde es aber nicht!
Die Volleyballerinnen des Turnverein Hindelbank spielten letzten Montag, den 13. Dezember 2010 zu Hause gegen die Mannschaft aus Wiedlisbach.
Der erste Satz ging in rasanter Geschwindigkeit vorbei. Wiedlisbach fand den Spielrhythmus nicht. Hindelbank lag bereits früh in Führung. Bis zum Satzende gaben sie den Vorsprung nicht mehr ab. Dank eines starken Mittelteils, zogen sie auf 20:13 davon. Danach schlichen sich kleine Fehler ins Spiel der Hindelbankerinnen ein. Doch dank einigen spektakulären Rettungsaktionen, sicherten sie sich den ersten Satz mit 25:16.
Im zweiten Satz erwarteten die Zuschauer ein ähnlich klares Bild. Doch diesmal fand Wiedlisbach bereits nach kurzer Zeit ins Spiel. Sie standen besser im Feld, so dass die Hindelbankerinnen fast keine Löcher fanden. Die meisten Angriffe wurden gleich in Gegenangriffe umgemünzt durch die Wiedlisbacherinnen. Nach einem Spielerwechsel bei Hindelbank, gelangen der Heimmannnschaft doch noch einige Punkte. Zum Satzgewinn reichte es sich jedoch nicht. Wiedlisbach gewann mit 16:25. Das gleiche Resultat wie im ersten Satz – nur mit einem anderen Sieger! Nun mussten die beiden Mannschaften zu dem entscheidenden dritten Satz antreten.
Der dritte Satz endete mit 9:15 für Wiedlisbach. Der letzte Satz war der ausgeglichenste. Die Zuschauer durften lange und interessante Ballwechsel bewundern. Das bessere Ende sicherte sich jedoch Wiedlisbach. So gewannen die Frauen aus Wiedlisbach schlussendlich mit 2:1 Satz.
Jassabend vom 22. Oktober 2010
Am 22. Oktober 2010 lud der Turnverein alle spielfreudigen Mitglieder zum traditionellen Jassturnier im Fürio ein. 16 Turner und 12 Turnerinnen jassten eifrig um die Wette, genossen aber auch das gemütliche Zusammensein. Julius und Ursula Birrer sei für die vorzügliche Organisation herzlich gedankt. Aus meiner Sicht gab es eine Runde zuviel. Denn nach dieser achten Runde landete ich auf dem undankbaren 4. Platz der Rangliste. Leider…., aber zur grossen Freude der übrigen Teilnehmer!
Rangliste 2010
Ra. Name Punkte Ra. Name Punkte
1 Nadenbousch Werner 5634 15 Wittwer Hans 4947
2 Oppliger Urs 5578 16 Gruber Jörg 4944
3 Lehmann Kurt 5417 17 Wittwer Anna 4904
4 Rieder Alice 5375 18 Lehmann Alfred 4899
5 Niklaus Hans Jakob 5337 19 Winkler Käthi 4894
6 von Rohr Kurt 5287 19 Salvisberg Ruth 4894
7 Kleeb Heidi 5258 21 Lehmann Marlise 4817
8 Reusser Samuel 5219 22 Birrer Ursula 4783
9 Lauper Regula 5209 23 Rieder Urs 4703
10 Glanzmann Elisabeth 5144 24 Gruber Monika 4682
11 Hofer Manfred 5038 25 Niklaus Beat 4681
12 Winkler Ruedi 5019 26 Blunier Jeanette 4636
13 Birrer Julius 4973 27 Leuenberger Chr. 4526
14 Salvisberg Hans 4967 28 Aeby Greti 4408
Fraurenriege-Reise vom 4./5. September
15 total motivierte Frauen trafen sich einst zum Wandern. Sie gingen mit ihrer Chefin Ruth mit dem Zug nach St-Imier zum „petit déjeuner“……
Zuerst der Sonne entlang, dann durch den schwindelerregenden Tunnel via Friedhof mit „chambres libre“ und „Blut“, welches talwärts fliesst, ging’s direkt in den „Hogger“. Ein schöner Waldweg führte uns bergwärts, nach kurzer Zeit kamen wir auf eine Weide. Der Blick nach unten auf St-Imier liess uns staunen, wie viel Höhe wir bereits erklommen hatten.
Beim Znünihalt studierten wir die diversen Laufstiele der Läufer, die uns vom Chasseral-Lauf entgegenkamen. Weiter ging’s Richtung Chasseral. Kurz unter dem Gipfel machten wir Mittagsrast und verfolgten die mehr oder weniger kunstvollen Flüge der Gleitschirmpiloten. Unsere erfahrene Gleitschirmpilotin meinte, „dä spinnt!“, bei einem ganz speziellen Piloten.
Nun ging’s das letzte Stück bergwärts dem Ziel Chasseral entgegen. Dort angekommen, genossen wir auf der Restaurantterrasse bei Kaffee die wunderschöne Aussicht!!!
Einige holten rasch mal Jasskarten hervor. Andere zog es noch weiter zum Sendeturm hin. Drei davon fanden etwas abseits vom unangenehmen WC-Gestank einen Platz an der Sonne auf einem „Bänkli“! Gegen Abend bezogen wir unser Massenlager (Schnarchlager)-Zimmer. Dann ging es unter die Rinnsal-Dusche und ab zum Nachtessen à la carte. Die Reise war sehr gemütlich, am Samstag nach dem Nachtessen war es einigen aber etwas zu laut im Saal und sie gingen früh zu Bett.
Nach einem reichhaltigen Frühstück machten wir uns auf den Weg nach Les Prés d’Orvin. Zuerst genossen wir aber nochmals die schöne Aussicht auf die drei Seen. Als wir durch die schönen Juraweiden liefen, kamen uns plötzlich bekannte Gesichter entgegen, „Wenggu“ mit seinen Landimitarbeitern. Unterwegs suchten wir wilden Kümmel und fanden auch welchen. Später waren wir mit dem Postauto unterwegs nach Biel. Dort gab’s noch ein Dessert für alle! Mit dem Zug ging’s dann nach Hause.
Noch mal herzlichen Dank an Ruth für die wie alle Jahre wieder super gute Organisation. Es hat uns allen gefallen!!
Die 15 Frauen
Mosimann Cup vom 24. September 2010
Am Freitag, 24. September, trafen sich die Kinder in Hindelbank zum alljährlichen Mosimann-Cup. Kurz vor den Herbstferien absolvierten Kinder von der ersten bis zur neunten Klasse verschiedenen Posten. Sei es nun Wasser tragen, kegeln, Quiz lösen oder einen Pingpongball über ein Bänkli pusten. Ziel war es, möglichst viele Punkte zu erzielen – den am Schluss gab es Medaillen. Die Motivation unter den Schülern war riesig. So lief Pema aus der ersten Klasse voller Stolz mit seinem Wertungsblatt zum letzten Posten und rief „nur noch ein Posten, dann bin ich fertig!“.
Der Anlass wird jedes Jahr vom Turnverein Hindelbank durchgeführt. Der Cup ist nach Walter Mosimann benannt. Er war ein Förderer des Jugendsports und hatte sich im Turnverein Hindelbank für die Jugend engagiert. Aus seinem Nachlass wurde einen Teil dem Turnverein zur Jugendförderung hinterlassen. Darauf hin wurde der Mosimann-Cup ins Leben gerufen.Den Kindern machte es sichtbar Spass. Voller Tatendrang, manchmal sogar mit etwas übermut, rannten, hüpften und lachten sie in der Turnhalle in Hindelbank. Teilnehmen durften alle – auch diejenigen die nicht in der Jugendriege des Turnvereins mitturnen. Häufig hörte man „wi viu Punkt hesch du? I ha scho 9!“. Die Kinder rechneten sich schon die Chancen auf die Medaillen aus. Die Aufgaben wurden den unterschiedlichen Schulstufen angepasst.
Am Schluss - nach getaner Arbeit – gab es eine Bratwurst mit Brot und etwas zu trinken. Nun stieg die Spannung – wer hatte es aufs Podest geschafft? Bei der Rangverkündigung wurde gejubelt und geklatscht. Die Sieger und Siegerinnen wurden gefeiert. Voller Stolz haben sie die Medaillen vom Vereinspräsidenten Joel Schöni entgegen genommen. O-Ton des Zweitplatzierten: „I hät di ersti söue gwinne“ als er die goldene Medaille des Siegers bestaunte.
Frühlingswanderung Frauen 1 und 2 vom 29.05.2010
19 wanderlustige Frauen trafen sich am Samstagmorgen um 08.15 Uhr beim Bahnhof Hindelbank. Mit 4 Minuten Verspätung fuhr der Zug ab nach Zollikofen, wo wir umstiegen nach Biel. Dort angekommen führte uns der Weg direkt ins Café Brasil, in welchem wir uns bei Kaffee und Gipfeli stärkten. Mit dem 11er Bus fuhren wir dann zur Endstation Rebenweg, ausserhalb von Biel.
Bei schönstem Wetter und gut gelaunt starteten wir nun unsere Wanderung, welche uns durch die Rebberge, oberhalb von Twann und Ligerz bis nach La Neuveville führte. Die Sicht war vielfach auf den schönen Bielersee gerichtet und auch beim hübschen Kirchlein Ligerz war ein Blick ins Innere angebracht. Ausserhalb der Kirche auf dem Gemäuer fand noch unser Fotoshooting statt. Einige sträubten sich zwar etwas dagegen, weil sie kurz vorher auf dem Weg eine ca. ein Meter lange Schlange gesehen hatten und die Furcht noch in ihrem Gesicht zu sehen war.
Unterwegs machten wir an einem kühlen Schatten Halt und plünderten unsere Rucksäcke: Salate, Sandwiches, Gemüse, Eier….Bei einer Turnerin kam sogar noch Rotwein zum Vorschein und Plastikgläser hatte sie auch dabei! Danke der Spenderin. Gut gestärkt folgten wir alsdann dem Weg weiter Richtung La Neuveville. Die Gemeinschaft war sehr angenehm und es entwickelten sich sehr interessante Gespräche.
In La Neuveville angekommen, stand uns genügend Zeit zur Verfügung, um noch einzukehren. Im Restaurant Jean-Jaques Rousseau, direkt am See gelegen, durften wir uns über ein köstliches Dessert freuen. Um 16 Uhr war Aufbruch Richtung Bahnhof. Da die Zusatzschlaufe nicht fehlen durfte schickte uns Ruth auf Gleis 2, anstatt Gleis 1. Zum Glück konnten alle Fehlgeleiteten lesen, so dass sie doch noch auf dem richtigen Gleis eintrafen. Nun ging es heimwärts Richtung Biel, Zollikofen und Hindelbank.
Ein wunderschöner Wandertag ist zu Ende gegangen. Ein herzliches Dankeschön den beiden bewährten Organisatorinnen. Macht weiter so!
Ein gemeinsamer Bericht von allen Wanderlustigen!
Turnfahrt vom 13. Mai 2010
Am 13. Mai 2010 reisten die motivierten Turnerinnen und Turner mit dem Zug nach Melchnau. Die Einen besuchten den Gottesdienst während die Anderen im Festzelt feierten.
Jung und Alt wanderten anschliessend gemeinsam unter der Führung von Birrers auf die Hohwacht. Während der Wanderung wurde viel Gesprächsstoff ausgetauscht. Der letzte Aufstieg zur Hochwacht war steil und etwas glatt, so dass man sich zum Teil an den Bäumen festhalten musste, damit man nicht ausrutschte. Hungrig kamen wir alle an der Brätlistelle an. Kaum angekommen, wurde angefeuert. Wir machten es uns um das Feuer gemütlich und tauschten uns aus. Die ersten Weinflaschen wurden geöffnet. Wir stiessen miteinander an. Langsam gingen die Flammen etwas zurück und wir konnten unser Fleisch auf den Rost legen. Endlich konnten wir gemeinsam zu Mittag essen. Salat, Brot, Fleisch, Gemüse und Chips…mmh… Es wurde eine um die andere Weinflasche geöffnet. Alle wollten kosten. Es wurde miteinander gesprochen, gelacht und gespielt. Die Kinder stiegen mit Begleitung auf den Aussichtsturm. Die Aussicht war trotz dem bedeckten Himmel grandios.
Es wurde etwas kalt, da die Flammen ausgingen. Wir beschlossen uns auf den Rückweg zu machen. Wir wanderten über Stock und Stein Richtung Madiswil. Wir genossen die Natur. Auf dem Rückweg neckten die Kinder ein paar ausgewählte Jungs, welche sie versuchten gemeinsam ins Gras zu legen. Sie hatten eine Menge Spass dabei. Nach zirka einer Stunde erreichten wir den Bahnhof Madiswil. Wir traten die Reise nach Hindelbank mit dem Zug an. In Hindelbank angekommen trafen wir uns zum Ausklang im Füürio. Wir genossen eine sehr köstliche Spargelsuppe. Zum Dessert gab es Beerenquark, Erdbeertorte oder frische Erdbeeren mit Rahm.
Es war eine wunderschöne, lustige und unvergessliche Turnfahrt. Besten dank an alle und besonders an Birrers für die schöne Wanderung.
Zwei (im kleinen Kreis) einstimmig gewählte Neulinge…
Spaghetti-Chiubi am 5.3.2010
Seit den frühen Morgenstunden flitzten die Frauen der Damenriege im Kirchgemeindehaus umher. Das Küchen-Team schnipselte kiloweise Gemüse und frische Kräuter für die Bolognese-, Carbonara- und 5P-Sauce. Die Deko-Crew verpasste dem grossen Saal mit farbigen Tischläufern und Primeln ein fröhliches Ambiente.
Pünktlich um 17 Uhr konnten die ersten Teller Spaghetti ausgeliefert werden. Wir durften ca. 230 Gäste bewirten. Damit alle satt wurden, haben wir 42 kg Teigwaren al dente gekocht, je 50 Portionen Carbonara und Pesto und je deren 80 Bolognese und Cinque Pi geschöpft.
Es war wiederum ein erfolgreicher Anlass, ein grosses Dankeschön nochmals allen HelferInnen.
Eishockey-Match vom 28.2.2010
Sonntag, der 28. Februar 2010. Ein grosser Tag in der Geschichte des Eishockey-Sports. An diesem windigen Sonntag finden auf zwei unterschiedlichen Erdteilen zwei fantastische Spiele statt. Zum einen in Vancouver das Olympiafinale zwischen Kanada und den USA, vor 17'000 Leuten im ausverkauften Canada Hockey Place. Zum anderen in der Berner Postfinance Arena, in welcher auch gegen 20 der 17'131 Plätze besetzt waren, zwischen zwei Mannschaften des TVH.
Lukas Schöni, der Organisator dieses tollen Hockey Events, liess aus lauter Vorfreude auf diesen Tag seinen Play-off-Bart bereits einige Wochen spriessen. Pünktlich trafen sich alle Spieler am verabredeten Treffpunkt vor der Arena ein. Das Teilnehmerfeld war bunt gemischt mit Mitgliedern der Turner- und der Männerriege, unserer Hockey-Amazone Silvana Aellig und zwei "eingekauften". Die gemieteten Hockey-Ausrüstungen waren bereits mit dem Landi-Transporter vor Ort gebracht worden und die Schlittschuhe waren bereits vorreserviert und mussten nur noch abgeholt werden.
Allein schon das anziehen der Ausrüstung war ein riesen Spass. Ich wusste gar nicht, dass so viele Körperteile mit einem Schoner geschützt werden können. Danach wurden die Mannschaften ausgelost, wer spielt in grün, wer in schwarz? Die Mannschaften waren rasch zusammen gestellt und somit konnte es losgehen. Nach kurzem einfahren (oft auch "einstürzen") ging es los. Es entwickelte sich ein munteres Spielchen, mit mehr oder weniger gleich langen Spielabschnitten. Dies hing stark von den Ermüdungserscheinungen ab. Schnell war auszumachen, dass da durchaus einige Talente auf dem Feld standen, aber auch andere. Beim einen Torhüter konnte man sich gar fragen, ob der wohl schon einen Profi-Vertrag hat. Selbst eine kleine Rauferei fehlte nicht, doch die beiden Hitzköpfe fanden sich schnell auf der Strafbank wieder. Der Spassfaktor war jedenfalls riesengross. Schön war auch, dass sich einige Familienmitglieder, PartnerInnen und Kinder von Spielern auf den Sitzplätzen eingefunden hatten.
Später wurden die Mannschaften neu aufgeteilt und es kam ein Spiel "alt" (Ü30) gegen "jung" (U30) zustande. Zum Schluss setzten sich in diesem Spiel die jungen wilden knapp durch. Die Resultate waren an diesem Tag aber definitiv zweitrangig. An erster Stelle standen der Spass und das tolle Erlebnis, einmal etwas Neues auszuprobieren. Riegenübergreifend und verletzungsfrei verbrachten wir so ein paar sportliche Stunden. Während wir duschten, reinigte der Eismeister auf der Eismaschine das Feld bereits wieder, damit danach die Junioren des SCB ein Hockey-Spiel austragen konnten. Wir vom TVH liessen anschliessend das Erlebte im Stadionrestaurant, mit unseren Anhängern, nochmals Revue passieren. Danke Luki.
Ein anonymer unabhängiger Sportreporter
Korbball-Heimrunde vom 26.01.10
Gleich beide Mannschaften der Korbballer aus Hindelbank durften vor heimischem Publikum spielen. Sowohl Hindelbank 1 wie auch Hindelbank 2 bestritten an diesem Abend zwei Spiele in der Hallenmeisterschaft der Herren in der 2. Liga.
Das erste Spiel von Hindelbank 1 gegen Madiswil 3 verlief ausgeglichen. Beide Mannschaften kamen zu guten Chancen. In der ersten Halbzeit lag das Glück auf der Seite von Madiswil 3. In der zweiten Halbzeit vermochte das erfahrene Team der Hindelbanker Ihre Chancen besser zu verwerten und gewannen schlussendlich verdient mit 17:13.
Das nächste Spiel bestritten Hindelbank 2 und Herzogenbuchsee 2. Das Hindelbanker-Team hatte sich für dieses Spiel viel vorgenommen. Die jungen Spieler wollte es der 1. Mannschaft zeigen. Vor dem Spiel wurde nochmals die ganze Mannschaft eingeschworen und die Aufgaben innerhalb des Teams nochmals klar definiert. Schon kurz nach dem Anpfiff des Spiels konnte Hindelbank 2 den ersten Korb werfen. Doch wirkten die Spieler etwas nervös. Nicht alle Spielzüge gelangen so perfekt wie gewünscht. Herzogenbuchsee 2 kam immer wieder nah an den Ausgleich heran. Hindelbank 2 schaffte es aber im entscheidenden Moment immer wieder den Vorsprung erneut herzustellen. Schlussendlich entschied Hindelbank 2 das Spiel mit 9:6 für sich.
Das dritte Spiel bestritt Hindelbank 1 gegen Utzenstorf 1 und gewann deutlich mit 13:7. Anschliessend spielte auch noch Hindelbank 2 Ihr letztes Spiel an dem Abend. Gegen Lotzwil 2 waren Sie jedoch chancenlos. Sie verloren mit 8:12.
Mit den guten Ergebnissen beider Mannschaften können sich beide Teams im Mittelfeld der Tabelle halten können.
Hauptversammlung vom 22.01.10
Am Freitag, 22. Januar 2009 fand die 100. Hauptversammlung des Turnvereins Hindelbank statt. Mit neu 224 stimmberechtigten Mitgliedern bleibt der TVH der grösste Verein im Dorf. Spannung versprach vor allem die bevorstehende Wahl des neuen Präsidenten.
Die Hauptversammlung verlief reibungslos. Sämtliche Abstimmungen wurden einstimmig angenommen, was den Vorstand sichtlich freute. Sowohl die Rechnung des letzten Jahres wie auch das Budget für das neue Vereinsjahr wurden ohne Einwände angenommen. Die letztjährige Rechnung hat anstelle des geplanten Defizits mit einem erfreulichen Überschuss von abgeschlossen. Dies vor allem aufgrund des guten Ergebnisses der 100-Jahr Feier, welche im letzten Sommer statt gefunden hatte. Das Budget für nächstes Jahr weisst jedoch ein erneutes Defizit auf. Der Kassier Hans Salvisberg meint jedoch, dass das Defizit wohl nicht so hoch wie budgetiert wird. Die Leiter/innen geben fürs Budget jeweils höhere Beträge für Leiterkurse und Materialbeschaffungen an, als effektiv gebraucht werden. Dies haben schon die vorigen Jahre gezeigt.
Weiter wurden verschiedene Mitglieder des Vereins geehrt, welche in den letzten Jahren immer wieder grossen Einsatz für den Verein gezeigt haben. Und gleich zwei Vorstandsmitglieder durften eine Ehrung des Turnverbandes entgegen nehmen. Sie sind seit 10 Jahren im Vereinsvorstand tätigt. Dies sind Hans Salvisberg, welcher seit jeher das Amt des Kassiers inne hat und Therese Eggimann. Sie war in verschiedenen Funktionen tätig und hat nun seit einigen Jahren das Amt des TK-Chefs (Technische Kommission) inne. In diesem Amt sorgt sie für den reibungslosen Turnbetrieb und ist das Bindeglied zwischen Leiter/innen und Vorstand des Vereins.
Für die Präsidentin des Turnvereins Hindelbank, Marlise Lehmann, war die 100. Hauptversammlung zugleich die letzte als Präsidentin. Sie hatte Ihren Rücktritt vom Amt bereits an der letzen Hauptversammlung angekündigt. Die Suche nach einer/einem Nachfolger/in war nicht einfach. Im Vorfeld wurde über mögliche Kandidaten gemunkelt. So waren auch einige Mitglieder überrascht als der Vorstand ihren Vorschlag kund tat. Joel Schöni ist bereits seit der Jugendriege im Turnverein Hindelbank. Er hatte viele verschiedene Ämter inne, wie z.B. Jugileiter und zuletzt J-S Coach. Der Vorschlag erntete einen lang anhaltenden spontanen Applaus. Bei der folgenden Abstimmung wurde er einstimmig zum neuen Präsidenten des TV Hindelbank gewählt.
Des Weiteren wurden einstimmig Elisabeth Glanzmann und Jörg Beck in den Vereinsvorstand gewählt. Nun ist aus jeder Riege des Vereins mindestens ein Mitglied im Vorstand. Neu zählt der Vorstand 10 Mitglieder mit dem Präsidenten.
Am Anschluss an die Hauptversammlung fand das traditionelle Apéro statt. Die scheidende Präsidentin spendierte den Imbiss – feine Speckzüpfe. Das Apéro war zugleich der Abschluss eines erfolgreichen 100. Vereinsjahr und die Verabschiedung der Präsidentin, welche in Ihrer Amtszeit viel für den Verein geleistet hat.
Mixed-Volleyball-Heimrunde vom 19.01.10
Im ersten Spiel gegen Volley Lotzwil bekamen die Zuschauer viele schöne und spektakuläre Ballwechsel zu sehen. Beide Mannschaften zeigten viel Einsatz. Den ersten Satz ging knapp mit 21:25 an Lotzwil. Der zweite Satz verlief für Hindelbank zuerst zäh. Zu beginn des Satzes verletzte sich zudem eine Spielerin bei der Ballabnahme. Mit den verstauchten Fingern konnte sie nicht weiterspielen und musste ersetzt werden. Beim Spielstand von 1:6 startete Hindelbank eine Aufholjagt bis zum Spielstand von 16:10. Lotzwil machte viele Eigenfehler, dadurch gelang Hindelbank den Satzausgleich mit 25:12. Der dritte Satz versprach Spannung. Schlussendlich vermochte Hindelbank den letzten Satz mit 12:15 für sich zu entscheiden.
Das zweite Spiel bestritt Hindelbank gegen den SV Dürrenroth. Auch in diesem Spiel verlor Hindelbank den ersten Satz, gewann aber den zweiten. Erneut ging das Spiel somit über drei Sätze. Bei Seitenwechsel stand es 7:8 für Dürrenroth. Anschliessend legte Hindelbank nochmals zu und gewann schlussendlich den letzten Satz mit 15:8 und somit auch das Spiel.
Volleyball-Heimrunde vom 12.01.10
Die Hindelbankerinnen starteten voller Tatendrang in die Heimrunde. Das erste Spiel gegen den Sportverein Dürrenroth zu gewinnen war das Ziel. Schon noch kurzer Zeit lagen die Hindelbankerinnen mit 15:12 vor. Die Zuschauer bekamen einige schöne und spannende Ballwechsel zu sehen. Doch dann leistete sich die Heimmannschaft ein paar Fehler wodurch die Gegnerinnen aus Dürrenroth auf 19:19 heran kamen. Nach einem Timeout und einem Spielerwechsel bei Hindelbank zog die Heimmannschaft auf 25:19 davon und sicherte sich somit den ersten Satz.
Der zweite Satz verlief zu Beginn ausgeglichen. Beide Mannschaften leisteten sich kleine Unkonzentriertheiten und zeigten dann wieder spektakuläre Ballwechsel. Die Trainerin von Hindelbank, Marianne Furer, nahm beim Spielstand von 16:18 ein Timeout. Ihre Worte zeigten Wirkung. Hindelbank gab anschliessend nur noch einen Punkt ab und gewann mit 25:18.
Der erste Schritt zur Tabellenführung war also getan. Nun hing alles vom 2. Spiel des Abends ab. Der Gegner hiess nun TV Wiedlisbach. Die Wiedlisbacherinnen machten es dem Heimteam nicht leicht. Auch trotzdem hatten die Hindelbankerinnen die Nase vorne und gewannen schlussendlich beide Sätze. Somit ist Hindelbank neu Leader der laufenden Hallenmeisterschaft Damen 2. Liga nach 7 Spielen.
Marianne Furer meinte im Hinblick auf die Platzierung in der Rangliste, es sei nicht das Ziel des Teams in die 1. Liga aufzusteigen. In erster Linie ginge es um den Spass am Volleyball spielen. Letzte Saison starteten die Hindelbankerinnen in der 1. Liga, stiegen allerdings Ende Saison gleich wieder ab. Das Niveau in der 2. Liga sei genau richtig für das Team, meint die Trainerin weiter.